Behandlungspflege nach Weiterbildungsverordnung Gesundheitsfachberufe - Sächs-GfbWBVO vom 22.05.2007, rechtsbereinigt mit Stand vom 02.07.2013
Im Zuge der Gleichstellung der Pflegefachkräfte ist es erforderlich, dass sich die Altenpflegefachkräfte mit einer Ausbildungszeit von zwei Jahren dem Thema „Ausführen ärztlicher Verordnungen“ stellen und ihr Fachwissen erweitern.

Ziel der Weiterbildung ist deshalb der Kompetenzerwerb zur selbstständigen Planung und Bearbeitung umfassender fachlicher Aufgabenstellungen in der Behandlungspflege sowie der Erwerb eines vertiefenden fachtheoretischen Wissens und Umgang mit Grenzen im o.g. Fachgebiet.
Neu seit 01. Oktober 2014 (SächsBeWoGDVO)

Alle Heilerziehungspfleger/-innen mit einem erfolgreich abgeschlossenen Lehrgang Behandlungspflege nach § 34 Abs. 2 in Verbindung mit Anlage 22 SächsGfbWBVO können als Pflegefachkraft in Einrichtungen für pflegebedürftige Volljährige und ältere Menschen eingesetzt werden.

Weiterbildungsinhalte

Pflegewissenschaft
Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen
Durchführung ärztlicher Verordnungen
Rechtslehre
Hospitation in einer chirurgischen Abteilung eines Krankenhauses
Die Weiterbildung erfordert einen Arbeitsaufwand von mindestens 300 Stunden, davon 200 Präsenzstunden (einschließlich 16 Stunden praktischer Weiterbildung im Rahmen einer Hospitation) und 100 Stunden als Selbststudium.

Aufnahmevoraussetzungen an der Weiterbildungseinrichtung

Allgemeiner Antrag mit:

Zeugnis und Berufsurkunde in der Fachrichtung Altenpflege (zweijährige Ausbildung) oder Abschluss als Heilerziehungspfleger, je eine beglaubigte Kopie
Beruflicher Werdegang in tabellarischer Form
Erklärung des Arbeitgebers mit der Genehmigung der Weiterbildung